Endlich ist es wieder soweit. Nach einer längeren Reisepause aufgrund meines Studiengangs an der Hotelfachschule geht es wieder in die weite Welt hinaus. Diesmal nicht wie bisher üblich mit dem Rucksack, sondern mit dem Bike. Es war schon immer ein Traum von mir, eine solche Tour einmal mit dem Bike zu machen. Dieses Jahr vom 23. Juni bis 28. Juli ist es endlich so weit.
Die Idee
“Wie kommt man auf solch eine Idee?”, wird sich manch einer fragen. Die Grundidee einer solchen Tour geistert schon seit einigen Jahren bei mir im Kopf herum. Ich glaube es war ungefähr zwischen meiner aktiven Zeit als Mountainbiker und meinem ersten Backpackerurlaub in Cuba. Es ist eigentlich eine Verbindung zweier meiner großen Leidenschaften: Reisen und Biken.
Eine weitere Idee, die mir mit dieser Art von Reise in den Kopf kam war, eine Spendenaktion für Hilfsbedürftige in diese Biketour zu integrieren. Die indonesische Westküste wurde nach dem verheerenden Tsunami im Jahr 2004 im Oktober 2009 wieder von einem starken Erdbeben heimgesucht. Dadurch wurden viele Häuser und Straßen, die die Bewohner mit mühevoller Arbeit aufgebaut hatten, wieder zerstört.
Die Vorbereitung
Die Vorbereitung gestaltet sich gar nicht so leicht wie ich mir das vorgestellt habe. Allein schon der Transport des Bikes gestaltet sich als schwierig, da es auf jedem Flug in einem speziellen Karton verpackt sein muss damit es von der Fluggesellschaft transportiert wird. Ganz ehrlich: Die sind da sehr speziell und pingelig. Also ich hoffe zumindest, dass das alles funktionert…
Die Hotels für die großen Städte sind auch schon gebucht, weil ich mir die Mühe ersparen will, am Abend nach 130km in den Beinen noch ein Hotel in einer 5 Mio. Metropole zu suchen. Könnte ich mir noch ziemlich schwierig vorstellen.
Natürlich bedarf es bei einem solchen Trip auch eine gewissenhafte Vorbereitung in konditioneller Hinsicht. Denn durch mein Studium kam der Radsport im letzten Jahr doch ziemlich kurz. So muss ich mir die nötigen konditionellen Grundlagen dementsprechend aneignen, damit die Tour für mich überhaupt schaffbar wird. Zum Glück konnten wir hier am Zürichsee doch auch schon den ein oder anderen frühlingsähnlichen Tag verzeichnen. So fällt das Training natürlich leichter. – Also ab auf den Drahtesel und Kilometer “schrubben”!
Euer Christian
Notruf-Blog